Schröpftherapie

Schröpftherapie Therapie Naturheilpraxis Nordfriesland

Entdeckung:

Diese Methode gab es schon im klassischen Altertum

Methode:

Schröpf-Gläser werden auf der Haut unter Vakuum gesetzt

Indikation:

Muskelverspannungen, Organschwächen

Der Einsatzbereich der Schröpfkopf-Behandlung ist überschaubar und effektiv zugleich. Lesen sie dazu einen kurzen Überblick im nächsten Abschnitt.

Bewegungsapparat-
Erkrankungen:

  • Ischiasschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Muskelverspannung
  • Kniegelenksbeschwerden

Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

  • Hypotonie
  • Hypertonie
  • Schwindel
  • Duchblutungsstörung

Organsystem-
Erkrankungen:

  • Magenbeschwerden
  • Bronchitis
  • Asthma
  • Leber-Galle-Stauungen

Schröpfen Therapie Naturheilpraxis Nordfriesland

Was ist Schröpfen?

Das Schröpfen gehört zu den Aus- und Ableitungsverfahren und ist ein fester Bestandteil der Naturheilpraxis Bornemann.

Es ist eine uralte Methode, die einfach durchzuführen ist und sehr gute Erfolge zeigt. Kombiniert wird die Schröpfkopf-Behandlung mit der Akupunktur oder Injektions-Techniken. Die Schröpfgläser werden auf bestimmte Akupunkturpunkte gesetzt, um Impulse an Muskeln oder Organsysteme zu geben. Man unterscheidet das blutige Schröpfen und das trockene Schröpfen. Die Gläser werden unter Vakuum direkt auf die Haut gesetzt.

Die Reflexzonen des Körpers sind wichtige Anhaltspunkte. Beim Betrachten sowie beim Tasten sind die Qualitäten der Reflexzonen wichtige Merkmale für die Diagnostik.

Beim Schröpfen sind die Reflexzonen des Rückens besonders interessant. Die Wirbelsäule bietet dabei genaue Orientierungshilfen auf welcher Höhe bestimmte Zonen zu finden sind. Chronische Prozesse lassen sich an den Reflexzonen erkennen. Reflexzonen haben nervale Verbindungen zu den jeweiligen Organen. Der sogenannte „cuti-viscerale-Reflexbogen“. Die Zonen können genutzt werden, um einen Reiz auf der Haut zu setzen, der das zugehörige Organ stimuliert.

Nicht nur der Rücken, sondern auch Gelenkbeschwerden werden mit der Schröpfkopf-Technik behandelt.

Das trockene Schröpfen

Beim trockenen Schröpfen werden Schröpfkopf-Gläser mit einem Unterdruck auf die Haut gebracht.

Bei Mangelzuständen, ähnlich einem Ying-Zustand, z.B. Kältezustände, Energiemangel, chronische Schmerzen und Durchblutungsstörungen finden die Schröpfkopf-Gläser ihren Einsatz. Ein künstliches bzw. gewünschtes Hämatom wird gesetzt, um das Gewebe besser zu durchbluten. Gibt man ein gutes Muskel-Öl auf die Haut, kann man mit dem Schröpfglas eine Massage durchführen. Eine Schröpfkopf-Massage ist eine ideale Vorbereitung für eine Akupunktur mit dem Ziel der Schmerzbehandlung. Die Schröpfkopf-Technik ist eine angenehme Behandlung und sie ist zudem gut verträglich.

Das blutige Schröpfen

Beim blutigen Schröpfen wird die Haut mit einer kleinen Nadel einige Male angestochen bevor das Schröpfglas angesetzt wird. Da in dem Glas ein Unterdruck herrscht, wird das Blut verstärkt an die Oberfläche gesogen. Solche Maßnahmen sind sinnvoll, wenn bestimmte Regionen eine Blutfülle haben also ein „Zuviel“ an Blut oder Energie aufweisen, ähnlich einem Yang-Zustand in der traditionell chinesischen Medizin.

Ein bekannter chinesischer Arzt hat einmal gesagt: “Wo Schmerzen sind, fließt die Energie bzw. das Blut nicht gut.“ Diese Feststellung kann in der täglichen Praxis bestätigt werden. Schmerzzustände können mit der Schröpfkopf-Technik beeindruckend behandelt werden.

Die Schröpfkopf-Behandlung ist eine einfache und geniale Methoden und wird häufig mit der Akupunktur und Injektions-Techniken kombiniert.