Elektroakupunktur nach Voll

Elektroakupunktur nach Voll (EAV)

Elektroakupunktur nach Voll (EAV) ist eine Hautwiderstandsmessung an Akupunkturpunkten von Händen und Füßen. Es wird ein Niedrigstrom an die Akupunkturpunkte gelegt, damit wird der Akupunkturpunkt gereizt. Der dazugehörige Meridian stimuliert das Organ, dadurch kann man die Organfunktion bestimmen bzw. Organschäden oder Degenerationen erkennen. Zusätzlich lassen sich über die Elektroakupunktur nach Voll Unverträglichkeiten gegenüber bestimmter Reizstoffe testen, das heißt dass z.B. Allergene, Schadstoffe oder Medikamente getestet werden können.

Zur EAV gehört auch die sogenannte Herdlehre. Diese geht davon aus, dass die Ursachen von verschiedenen Krankheiten in «Herden» zu suchen sind, die vom Ort der Beschwerde weit entfernt sein können. Als mögliche Herde gelten:

  • chronisch entzündete, vergrößerte und vernarbte Mandeln
  • chronische Nasennebenhöhlenentzündung
  • chronische Entzündungen von inneren Organen
  • Toxine im Körper, z. B. Amalgamfüllungen in den Zähnen
  • Narben jeglicher Art können außerdem Störfaktoren sein

Die EAV enthält Gedankengut aus der Akupunktur, aus der Elektrotherapie und aus der Homöopathie. Begründet und entwickelt wurde diese Diagnose- Methode 1971 vom Arzt Reinhold Voll.

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